Anleitung zum Geistigen Reisen

Vielleicht sollte ich kurz erklären, was ich mit Geistigen Reisen meine: Reisen in Frühere Leben, Zwischenleben, Geistige Welt, Tempel der Weisheit/ Akasha-Chronik, Begegnungen mit Seelenführer / Engel / Seelen verstorbener Menschen und Schamanische Reisen.

 

Wenn du das Prinzip des Geistigen Reisens einmal gelernt hast, kannst du all dies tun. Manchen Menschen fällt dies sehr leicht. Sie schließen die Augen und sehen innere Bilder. Andere - ich gehörte dazu - müssen dies erst lernen bzw. trainieren.

Meditative angeleitete Reisen sind übrigens ein gutes Übungsfeld für das Geistige Reisen.

Hier 10 Tipps, die das Geistige Reisen leichter machen:

 

1. Erwarte Nichts

Jede Erwartung bedeutet innerer Stress. Stress verhindert, das innere Bilder entstehen können.

Der Trick ist, wenn du nichts erwartest, bist du total entspannt und wirst dann am meisten innerlich wahrnehmen.

 

2. Gehe in den Zustand eines kleinen Kindes!

Sei einfach neugierig, offen und lass dich überraschen. Erfahre alles ohne Bewertung.

Betrachte alles, als wenn du es wie ein Kind zum aller ersten Mal siehst.

 

3. Bring deinen Verstand zur Ruhe!

Hör auf alles ständig innerlich zu kommentieren, kritisieren und zu bewerten.

Du machst dir deine eigene Erfahrung damit zunichte.

Wenn es gar Nicht anders geht , stell dir deinen Verstand als einen kleinen vorwitzigen Zwerg vor,

den du mit einem Knebel im Mund in ein Zimmer einsperrst. Nach der Geistigen Reise kannst du ihn dann dort wieder abholen.

 

4. Finde heraus welcher Reisetyp du bist!

Wenn du der Bildertyp bist , hast du es schon einmal leicht. Du brauchst dann nur noch den Bildern vertrauen. Wenn du der Fühltyp bist, dann brauchst du einen inneren Übersetzer. Übersetze das Gefühl in ein Bild. Zum Beispiel: Fühle den Boden auf dem du stehst. Was ist es - Stein, Holz, Sand, oder Erde? Erschaffe dann dazu ein inneres Bild. Mit der Zeit geht dieser Prozess immer schneller. Fühltypen haben den Vorteil, das sie ihrem Gefühl vertrauen. Gefühle kann man sich nicht einbilden, Bilder schon. Hörtypen haben es am schwersten. Sie haben innere Gedanken, nur das immer zwei gleichzeitig  quatschen . Der Zwerg von in dem Raum und ihr Unterbewusstsein. Irgendwann redet dann nur noch der Zwerg. Also den Zwerg bzw. Den Verstand ruhig stellen. Und den inneren Gedanken vertrauen. Mit der Zeit dann die Gedanken in Bilder übersetzen.

5. Vertraue dem Ersten was kommt!

Das erste Bild, das erste Gefühl oder der erste Gedanke ist richtig. Alle Kommentare wie: Das bilde ich mir ein. Kann das sein? Warum ist das so? Was soll ich damit? - kommen vom Verstand. Geh noch mal in den Raum mit dem Zwerg , der Knebel hat sich gelockert. Vertraue dem ersten was kommt. Das macht alles weitere leicht , einfach und schnell. Nur in 10% der Fälle kommt es vor, das man den ersten Gedanken korrigieren muss. Das ist immer ganz leicht möglich.

 

6. Hör auf es perfekt machen zu wollen!

Insbesondere die Bildertypen, warten auf das perfekte innere Bild. Es muss klar sein, in 3D und mit Tiefenschärfe. Das macht das Geistige Reisen viel zu langsam und zu mühsam. Bilder dürfen verschwommen sein, selbst die Ahnung eines Bildes reicht aus. Das gilt für alle Reisetypen.

 

7. Ein leichter Trancezustand reicht.

Es hält sich hartnäckig bei manchen Menschen das Gerücht das Geistiges Reisen nur in tiefer Hypnose möglich ist. Damit der Verstand endlich ruhig ist! Das ist absoluter Unsinn. Mal abgesehen davon, das grade die Menschen, wo der Verstand zu stark ist, sich auf tiefe Hypnose am schwersten einlassen können. Ein leichter Trancezustand reicht , du bekommst von außen noch alles mit und kannst gleichzeitig auf eine innere Reise gehen. Es gibt Menschen, die haben während des Joggings - auch ein Trancezustand- frühere Leben gesehen. Irgendwann kannst du einfach deine Augen schließen und Szenen aus früheren Leben sehen oder die Geistige Welt bereisen. Wie? Wenn du es viel trainierst hast und es häufig anwendest. Das ist mit allen Dingen so.

8. Vertraue der Geistigen Welt.

Vielleicht ist das der wichtigste Punkt überhaupt. Auch wenn das für manche zu esoterisch klingt.

Es funktioniert! Bitte andere um Hilfe: deinen Seelenführer, Spirits, Engel, Jesus, Gott , das Universum oder was auch immer. Das entscheidende dabei: Wir bitten um Hilfe und vertrauen uns einer höheren Weisheit an.

Los lassen, ins Vertrauen gehen und aufhören es Alles wieder selbst machen zu wollen.

 

9. Fange mit etwas Einfachem an!

Wir haben eine Meditation- Seelenerinnerung- die in ein Früheres Leben führt.

Diese Meditation ist schon etwas anspruchsvoller. Für die Menschen, die geübt sind ist das sehr leicht.

Aber wenn du noch nie einen Berg herauf geklettert bist , dann suchst dir auch nicht den höchsten Berg aus.

Beginne mit anderen geführten Reisen , die leichter sind z. B. See der Heilung.

 

10. Sei geduldig und liebevoll mit Dir selbst.

Ein Training im Geistigen Reisen z.B. mit Meditationen schult deine Medialität. Du wirst dann Heilreisen egal welcher Art selbst unternehmen können. Eine therapeutische Rückführungssitzung wird dies nicht ganz ersetzen, sie wird aber deutlich effektiver und schneller. Du schulst mit dem Geistigen Reisen deine Intuition und erhältst Zugang zu deiner inneren Weisheit. Aber es braucht seine Zeit, das zu lernen. Nicht viel, aber ein bisschen schon. Vergleiche dich nicht mit anderen. Erfreue dich an deinem eigenen Fortschritt. Sei geduldig und liebevoll mit Dir selbst dabei. Es wird mit jedem Mal leichter. Lerne deinen Seelenführer kennen und vertraue dich ihm an. Er wird dir dabei helfen und dir zeigen, das es eigentlich nur darum geht dich an etwas zu erinnern, was verloren gegangen ist. Auch du warst mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in einem früheren Leben einmal Teil eines indigenen Stammes, für die das Geistige Reisen etwas ganz natürliches war.

 

©Ralf Hungerland, Selmsdorf 07. August 2017

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